Archiv der Kategorie: glutenfreier Hefeteig

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Beigli ungarische Walnuss und Maronenrolle

Glutenfreie Walnuss und Maronenrolle.

Beigli ist eine ungarische Walnuss-Mohn und Maronenrolle mit Hefeteig, die traditionell zu Weihnachten gebacken wird. Sie ist in Ungarn genauso ein Muss, wie Stollen in Deutschland. Obwohl auch die Supermärkte in Ungarn verschiedene Beigli anbieten, ist es trotzdem eine Tradition sie selber herzustellen.  Beigli ist ein ungarisches Weihnachtsgebäck, das von den ungarischen Esstischen nicht wegzudenken ist!  Auf unserem Esstisch dürfen sie auch nicht fehlen!

Luftig leichter glutenfreier Hefeteig mit

leckerer Walnuss und Maronenfüllung gefüllt.

Zutaten für Beigli: 300g Reismehl ( ich habe von Müllers Mühle verwendet ) oder ein anderes glutenfreies Mehl, 1 Pck. Trockenhefe, 55 g Xylit ( Birkenzucker ) oder 70 g Zucker, 1 Pck. Bourbon Vanillezucker, 70 g weiche Butter, 3 Eigelb, abgeriebene Schale  1 mittelgroßen Bio-Zitrone, ca. 150ml lauwarme Milch, 1 EL  gemahlene Flohsamenschalen

Gemahlene Flohsamenschalen mit 100ml warmen Wasser knotenfrei zusammenrühren und c.a 5 min quellen lassen. Reismehl in eine Schüssel geben mit Trockenhefe zusammen mengen. 3 Eigelb, ca. 150 ml lauwarme Milch, 70 g weiche Butter, abgeriebene Zitronenschale, Vanillezucker, Xylit oder Zucker und Flohsamen-Gelee dazu geben. Alles sorgfältig verkneten. Teig in einer Plastikschüßel mit Frischhaltefolie zugedeckt für 1 Stunde ruhen lassen. Teig halbieren und auf eine mit Reismehl bemehlte Arbeitsfläche geben und nicht zu dünn ausrollen.

Eine Teighälfte mit Walnussfüllung füllen, die andere mit der Maronenfüllung. Beide aufrollen. Die Bejglis werden mit Eigelb bestrichen. Dann für 1/2 Stunde ruhen lassen. Nach einer halben Stunde  Ruhezeit werden sie mit Eiweiß bestrichen und für eine weitere halbe Stunde an einem kühlen Ort stehen gelassen. Dadurch entsteht eine marmorierte Fläche.

Bei 170°C Umluft 25-30 min backen.

Zutaten für die Walnussfüllung: 200 g gemahlene Walnüsse, 50 g Puderxylit oder 80 g Puderzucker, abgeriebene Schale einer mittelgroßen Bio-Zitrone, 150ml Milch

Für die Füllung Milch mit Xylit oder Zucker, Zitronenschale und gemahlenen Walnüssen zum Kochen bringen und abkühlen lassen.

Zutaten für die Maronenfüllung: 250g Maronenpüree (Maronen gekocht), 80 g Butter geschmolzen, 1 Eiweiß, 40 g Xylit ( Birkenzucker ) oder 60 g Zucker, 2 EL Rum

Eiweiß steif schlagen. Maronen in einem Zerkleinerer pürieren. Maronenpüree mit Xylit oder Zucker, Rum und geschmolzener Butter zusammenrühren und den Eiweißschaum unterheben.

Ihr könnt diese köstliche Beiglis auch mit einer Mohnfüllung füllen. Hier ist schon mal das Rezept dazu:

Zutaten für die Mohnfüllung: 200 g gemahlener Mohn, 1 Pck. Bourbon Vanillezucker, abgeriebene Schale 1 Bio-Zitrone, 60 g Xylit ( Birkenzucker ) oder 90 g Zucker, 150 ml Milch, 1 Handvoll Rosinen ( kann man  auch weglassen )

Für die Füllung Milch mit Xylit oder Zucker, Vanillezucker und abgeriebenen Zitronenschale aufkochen. Mohn dazu mischen. Vom Herd nehmen. Rosinen unter mischen. Abkühlen lassen.

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Glutenfreier Marzipanstollen

Glutenfreier Marzipanstollen ist ein köstlicher delikat.

Ich bin sehr froh  darüber, dass ich es endlich gewagt habe, nach 4 Jahren  einen glutenfreien Marzipanstollen zu backen. Er ist ein Muss zum Fest und er fehlte bis jetzt auf unserem Tisch. Ich habe mich bis jetzt nicht getraut Stollen zu backen. Ich habe Bedenken  gehabt, dass er vieleicht hart wie Stein wird und außer den Namen, überhaupt kein Ähnlichkeit mit dem Stollen haben wird. Gestern habe ich  schon mal die Rosinen und Zitronat in Rum eingelegt. Heute habe ich mich an die Arbeit gemacht und ich muss euch gestehen, das Ergebnis lässt sich sehen. Er ist wirklich sehr köstlich, weich und luftig leicht geworden.

Somit gebe ich euch mein glutenfreies Rezept mit gutem Gewissen weiter.

Wir lieben glutenfreien Marzipanstollen mehr als Christstollen. Wir sind Marzipanliebhaber und ich finde Marzipan passt so gut im Stollen. Stollen ist so einzigartig und delikat. Ohne ihn geht Weihnachten gar nicht, oder? Wusstet ihr schon, dass die Form des Stollens , das in  Windeln gewickelte Christkind symbolisiert. Die Sitte, Stollen zu backen ist sehr alt und in Dresden entstanden. Bis heute gilt der Dresdner Stollen als der beste. Ich wünsche euch viel Freude beim Nachbacken!

Zutaten für den Marzipanstollen: 300 g Reismehl oder ein anderes glutenfreies Mehl, 100 g Korinthen, 40 g Bio-Zitronat, 100 g Butter, 80 ml Rum, 1 Pck. Trockenhefe ( 9 g ), 80 g Xylit ( Birkenzucker ) oder 100 g Zucker, Schale 1 mittelgroßen Bio-Zitrone, 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker, 110 ml lauwarme Milch, 2 Eigelb, 100 g gehackte Mandeln, 1 EL gemahlene Flohsamenschalen, 30 g Butter geschmolzen zum Bestreichen, Puderxylit oder Puderzucker zum Bestäuben

Zutaten für die Füllung: 250 g Marzipan-Rohmasse ( ich habe es von Reformhaus verwendet ), 60 g Puderxylit ( Birkenzucker zum Puder gemahlen ) oder Puderzucker, 2 EL Rum

Gemahlene Flohsamenschalen mit 100 ml warmem Wasser knotenfrei zusammen rühren und ca. 5-10 min quellen lassen. Korinthen, Zitronat im 100 ml Rum über Nacht einlegen. Abseihen. Butter schmelzen und mit Mehl, Trockenhefe, Zitronenschale, Xylit oder Zucker, Vanillezucker mischen. Eigelb, Mandeln, Korinthen, Zitronat, Flohsamen- Gelee und nach und nach die lauwarme Milch mit dem Knethaken des Handrührers verkneten. Abgedeckt 1 Stunde gehen lassen.

Für die Füllung Marzipan mit Puderxylit oder Puderzucker und Rum verkneten und zu einer etwa 30 cm langen Rolle formen.

Stollenteig auf einer bemehlten Arbeitsplatte, zu einem Oval formen und mit dem Teigroller eine Vertiefung eindrücken. Die Marzipanrolle längs in die Vertiefung des Teigovals legen, den Teig von einer Seite darüber klappen und andrücken.Den  Stollen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Bei 180 Grad Umluft ca. 30 min backen.

Stollen sofort mit flüssiger Butter bestreichen und mit Vanillezucker-Puderxylit oder Puderzucker- Mischung bestäuben.

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Marzipanstollen  Marzipanstollen 3



Reisbrötchen

Reisbrötchen schmecken wie WeizenBrötchen vom Bäcker

Ich muss lächeln wenn ich an die erste Tage unserer Ernährungsumstellung denke. Ich stand da und war wirklich verzweifelt. Ich habe mich überhaupt nicht mit der glutenfreien Küche ausgekannt. Die ersten Gedanken waren gleich: “Und was sollen wir jetzt Frühstücken?”  “Was sollen die Kinder in die Schule mitnehmen?” Von Anfang an war klar für mich dass ich keine Backmischungen verwenden werde. Ich hielt nie was über sie.  Im Internet fand ich paar Brotrezepte aus Nüssen. Ich habe auch gleich angefangen mehrere glutenfreie Brote zu backen, aber sie sind  auch gleich im Müll gelandet. Vom Geschmack her waren sie einfach nur grausam. Sie schmeckten entweder nach Ei oder sie waren einfach nur geschmackslos. Unser Problem war, dass wir den gewohnten Brotgeschmack in jedem Brötchen gesucht haben. Dann entedeckte ich im Reformhaus, Teffmehl. Teff ist Zwerg Hirse, somit ist es glutenfrei. Teff ist neben Quinoa und Amaranth eines der drei, sogenannten Urkörner und natürlich super gesund. Ich war froh sie endeckt zu haben und fang auch gleich daraus leckere, knusprige Brötchen zu backen. Der Geschmack war wieder da, von dem gewohnten Brot. Das einzige Problem war, dass mein jüngerer Sohn sie nicht vertrug. Seine Ekzeme wurden dadurch immer schlimmer und schlimmer.

Ich las dann auch über das glutenfreies Getreide, dass sie ausser weißer geschälter Reis, in ihren Schalen Antinährstoffe wie Lektine enthalten, die genauso wie Gluten die Fähigkeit haben die Darmwand löchrig zu machen und dadurch ins Blut zu gelangen und dort Schaden zu verursachen.

Es gibt Lektine die die Gelenke angreifen und Rheumatoide Arthritis verursachen, so ein Lektin steckt im Mais.  Lektine sind kleine Moleküle, die die Pflanzen zu ihrem eigenen Schutz gegen Fressfeinde bilden. Die sind Giftstoffe, die in Getreide alle Art auch glutenfreie wie Hirse, Mais, Hafer, Vollkorn Reis, und in Hülsenfrüchten hitzestabil und unverdaulich sind. Es klang für mich nicht so toll daher sind wir wieder bei den Nüssen gelandet. Zwischendurch habe ich noch aus Buchweizen Brot gebacken, aber die Begeisterung hat gefehlt. Der Geschmack war leider nicht ganz unser. Buchweizen ist kein Getreide, sondern Pseudo Getreide, ein  Knöterichgewächs. .http://www.zentrum-der-gesundheit.de/buchweizen.html.  Ich habe angefangen zu experimentieren und nach langer Zeit wurde endlich unser essbares low-carb Mandelbrötchen geboren. Es war zwar essbar und schmeckte meiner Meinung nach lecker, aber meine Jungs waren trotzdem noch nicht ganz hin und weg davon. Da mein jüngerer  Sohn den geschälten Reis ganz gut verträgt, habe ich das selbe Rezept mit ein paar Veränderungen aus Reismehl gebacken. Und die Begeisterung war endlich wieder da 🙂 “Mama backe bitte nur dieses Brötchen! ” Heute backe ich fast nur aus Reismehl meine Brötchen, die frisch aus dem Ofen einfach unwiederstehlich sind!

Zutaten für das glutenfreie Reisbrötchen: 300 g Reismehl, 1 Pck.  Trockenhefe ( 9 g ), 30 g Tapiokastärke ( erhältlich in Asia Läden ), 1 EL gemahlene Flohsamenschalen, 100 ml Schafjoghurt oder Naturjoghurt aus Kuh, 100 ml Sauersahne, 50 g Butter geschmolzen, 1 EL Apfelessig, 1 EL Salz ( ich verwende Ur-Salz, es ist naturbelassen und nicht so stark wie Tafel oder Meersalz ), ca. 135 ml warmes Wasser, Sesamsamen geschält zum Bestreuen, Sonnenblumenkerne zum Bestreuen, 1 Eigelb zum Bepinseln

Flohsamen mit ca. 100 ml warmem Wasser knotenfrei zusammen mischen und ca. 5-10 min quellen lassen. Butter schmelzen lassen. Teigzutaten mit Flohsamen-Gelee zusammen kneten und für 1 Stunde zugedeckt ruhen lassen. Mit den bemehlten Händen, aus dem Teig Brötchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Brötchen mit Eigelb bepinseln und mit Sesamsamen und Sonnenblumenkernen bestreuen.

Bei 180 Grad ca. 25-30 min backen.

 

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Reisbrötchen 2  Reisbrötchen