Hirschgulasch

Hirschgulasch mit würzig-aromatischer Soße.

Wildfleisch ist nicht nur edel und schmackhaft, sondern auch besonders in der Qualität. Wild ist frei von Medikamenten, Hormonen und von Mastfutter. Das Fleisch ist reich an mehrfach ungesättigten Omega 3 Fettsäuren, Vitaminen, Mineralstoffe. Wegen seines Wildgeschmacks sollte das Fleisch immer für ein paar Tage im Rotwein, mit vielen Gewürzen eingelegt werden. Ich habe mein Hirschgulasch mit selbstgemachten Kochbananennockerln ( Spätzle ) serviert. Hirschgulasch ist einfach ein winterlicher Hochgenuss!

Zutaten für die Marinade: 1 großer Kopf Zwiebel geviertelt , 2 Knoblauchzehen, 5 Wacholderbeeren, 1 Flasche trockener Rotwein, 1 TL Kümmel ganz, 3 Lorbeerblätter, 10 schwarze Pfefferkörner ganze

Zutaten für das Hirschgulasch: 1 kg Hirschfleisch aus der Keule, 1 großer Kopf Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 2 Lorbeerblätter, 1 EL gemahlene, rote Paprikapulver, 1 rote Spitzpaprika, 2 Tomaten, 1 EL Tomatenmarkt ( ich habe es von Alnatura verwendet ), 1 TL Kümmel ganz, Salz, Pfeffer, Ghee ( Butterschmalz ) oder Öl nach Wahl, 1 guter Handvoll Speckwürfel, 1 TL Johannisbrotkernmehl zum Andicken, je nach Belieben Chilli

Für die  Marinade Pfefferkörner und Wacholderbeeren mit einem Messer leicht andrücken, damit die  Aromen frei werden. Knoblauch schälen und mit einem Messer etwas andrücken. Fleisch mit den Marinadezutaten in einen Topf geben und für 5 Tage einlegen, im Kühlschrank kühlen.

Fleisch herausnehmen, abspülen und in Würfel schneiden. Zwiebel schneiden und klein hacken. Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Butterschmalz oder Öl nach Wahl in einem Topf erwärmen. Kleingehackte Zwiebel und feingehackte Knoblauchzehen im Butterschmalz oder Öl glasig dünsten. Paprikapulver dazumischen, ständig rühren. Speckwürfel dazu geben weiter rühren. Fleischwürfel reinlegen, kurz mitbraten. Tomaten und Paprika waschen, in Stücke schneiden ( im Winter wenn es keine Saison ist, lieber Bio kaufen ) und mit 1 EL Tomatenmark dazu mischen. Salzen, Pfeffern, Kümmel und Lorbeerblätter dazu geben. Mit ein wenig Wasser aufgießen, so daß  das  Fleisch knapp bedeckt ist. Das Fleisch hat durch die Marinade einen leichten Rotweingeschmack, daher muss man jetzt keinen Rotwein zum Gulasch hizufügen. Das Fleisch 1 1/2 – 2 Stunden schmoren lassen. Mit 1 TL Johannisbrotkernmehl andicken. Je nach Belieben könnt ihr zum Gulasch Chilli geben.

Zum Wild passt auch wunderbar   Preiselbeeremarmelade, wenn ihr sie mögt könnt ihr ein wenig dazu geben. Wir mögen es ohne, lieber pikant.

Ich habe jetzt als Beilage Nockerln aus Kochbananenmehl gemacht.Ihr könnt aber auch  Reismehl verwenden, das Rezept dafür ist hier

Kochbananenmehl besteht aus resisitenter Stärke, das heißt: Als resisitent wird eine Stärke bezeichnet, wenn uns das entsprechende Enzym fehlt und wir die Stärke nicht in einzelne Glucosemoleküle aufspalten können. Auf diese Weise passiert die resistente Stärke und gelangt unverändert ohne verdaut zu werden durch unseren Magen und Dünndarm, in den Dickdarm. Dort findet sich eine große Zahl an Bakterien, die in der Lage sind die resisitente Stärke durch Fermentation aufzuspalten und es entstehen kurzkettige Fettsäuren, Buttersäure. Resistente Stärke sättigt, kann das Körperfett reduzieren und vermindert denBlutzuckeranstieg. Somit ist die Kochbananenspätzle nicht nur lecker, sonder auch gesund!

Zutaten für die Kochbananennockerln ( Spätzle ): 180 g Kochbananenmehl, 1 Ei, ca. 130 ml Wasser, 1 1/2 TL Butterschmalz oder Butter zum Abschmecken

Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Holzlöffel, solange zusammenrühren, bis eine homogene Masse entsteht ( nicht zu flüssig, aber auch nicht zu dicht )
Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Die Teigmasse portionsweise auf einem Spätzlesieb mit Hilfe eines Holzlöffels ins kochende Wasser reiben. Wenn die Nockerln an die Wasseroberfläche aufsteigen, sind sie fertig gekocht und man kann sie mit einem Sieb herausnehmen und abtropfen lassen.

Die fertigen Nockerln mit 1 1/2 TL Butterschmalz oder Butter  abschmecken und salzen.

 

glutenfrei, getreidefrei, nussfrei, sojafrei, mit Ghee milcheiweßfrei, Paleo, low-carb

 
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