Saisonkalender Gemüse, Salat, Obst

Saisonkalender Gemüse, Salat

Tomaten, Gurken oder Erdbeeren im Winter? „ Für euere Gesundheit – Vergesst es und wählt  lieber Rote Beete, Grünkohl oder Schwarzwurzel.

Jede Jahreszeit hat ihre leckere Obst und Gemüsesorten und wer sich saisonal ernährt, isst nicht nur gesund und umweltbewusst, sondern auch kostengünstig!  Mit diesem Saisonkalender  bekommt ihr eine Übersicht wann bei uns welches Obst, Salat und Gemüse Saison hat und der euch dabei zur Hilfe steht, zielsicher zum richtigen Produkt auf dem Wochenmarkt zu greifen.

Aubergine: von Juni – Oktober.

Sie sind Nachtschattengewächse. Sie enthalten Kalium, Vitamin C, Folsäure und in der Schale Vitamine der B Gruppen. Dieses Gemüse sollte nicht direkt neben Äpfeln und Tomaten liegen, da diese ein Reifegas verströmen, auf das die Aubergine empfindlich reagiert.

Im Gemüsefach des Kühlschranks ist die Aubergine bis zu einer Woche haltbar.   Zum einfrieren Auberginen waschen, schälen und in ca. 8 mm dicke Scheiben schneiden. Im Kochwasser etwas Zitronensaft geben. Der Zitronensaft verhindert, dass sich die Scheiben verfärben. Gebt die Auberginenscheiben dann portionsweise in das kochende Wasser und lassen  sie ca. 3 Minuten blanchieren.

Bärlauch: Im April bis Mai hat der Bärlauch Saison.

Die ersten zarten Blätter zeigt er bereits im März. Die Pflanze wächst in schattigen Plätzen und hat ein knoblauchartiges Aroma. Bärlauch enthält Vitamin C, Eisen, Kalium, Kalcium, Magnesium und mit Zwiebel, Knoblauch und Lauch botanisch Verwandt.

Frischen Bärlauch sollte man möglichst sofort verbrauchen, er hält sich gekühlt nur etwa ein bis zwei Tage. Zum Lagern am besten in feuchtes Küchenpapier wickeln und in das Gemüsefach des Kühlschranks legen. Das Frühlingskraut lässt sich auch einfrieren, am besten portionsweise in Gefrierbeuteln.

Blumenkohl: von Mai – Oktober.

Im Blumenkohl finden sich zahlreiche Mineralstoffe sowie B-Vitamine und Vitamin C.  Daneben enthält Blumenkohl wie viele andere Kohlsorten reichlich Vitamin K. Beim Einkauf solltet ihr darauf achten, dass die Blätter schön grün sind, der Strunk saftig und die Blume selbst keine Flecken aufweist. Wie bei allen Lebensmitteln gilt auch beim Blumenkohl: Frisch schmeckt er am besten. Ein oder zwei Tage hält er sich jedoch auch im Gemüsefach des Kühlschranks. Wer dieses Gemüse länger lagern will, blanchiert die einzelnen Röschen, schreckt sie in Eiswasser ab und friert sie in Tiefkühlbeuteln ein.

Blumenkohl ist gesund, kalorienarm und lässt sich vielseitig zubereiten.

Brokkoli: Von Mai – November.

Brokkoli gehört wie alle Kohlgemüsesorten zu den gesündesten Lebensmitteln und enthält besonders viele  Vitamine und Mineralstoffe. Das Gemüse ist reich an Beta-Carotin und Folsäure und weist auch viele Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Magnesium und Phosphat auf. Ein vielseitiges Gemüse. Um die gesunde Wirkung zu erhalten, ist es wichtig, das Gemüse immer schonend zuzubereiten. Viele Vitamine sind wasserlöslich und hitzeempfindlich und werden bei einem zu langen Kochvorgang zerstört. Es empfiehlt sich daher, den Brokkoli schonend zu garen und bissfest zu servieren.

Brokkoli benötigt einen kühlen und dunklen Ort, um möglichst lange zu halten und zu schmecken. Am besten legt man ihn in den Kühlschrank, wenn vorhanden, in das Gemüsefach. Man kann den Brokkoli auch in ein feuchtes Tuch einschlagern. Dann trocknet er weniger schnell aus und hält noch mal ein paar Tage länger.

Chicorèe: von Oktober- April.

Der Chicorée gehört zur Familie der Korbblüter. Chicoree Blätter sind reich an Vitamin B1, B2 und Vitamin C. Seinen bitteren Geschmack verdankt der Chicorée mit unter dem Lactucopikrin. Dieser Bitterstoff hat eine unterstützende Wirkung für die Verdauung: er regt die Gallenblase und die Bauchspeicheldrüse an. Zudem ist der Chicorée reich an Ballaststoffen und dem Zucker Inulin.  Chicorée eignet sich nicht nur für die Zubereitung frischer Salate, sondern auch für leckere Gemüsepfannen oder sogar als Auflauf.
Damit sich der Bittergeschmack nicht verstärkt, sollte der Chicorée dunkel und kühl aufbewahrt werden. Ein wenig Zitronensaft beim Dünsten der Blätter dazugeben, so bleiben sie hellgrün! Wenn man den bitteren Geschmacks des Chicorees nicht mag, kann man den Strunk keilförmig ausschneiden.

Chinakohl: Von Juni – November.

Sowohl roh als auch gekocht ist die auch als Pekingkohl, Japankohl bekannte Gemüsepflanze zu genießen und vielseitig in der Küche nutzbar.

Aufgrund seines hohen Wassergehalts und der vielen Vitamine gilt er als idealer Schlankmacher und ist perfekt für eine gesunde sowie knackige Rohkost. Chinakohl liefert vor allem viel Vitamin C und Folsäure und die Vitamine der B-Gruppe.

Neben Mineralstoffen wie Kalium und Eisen enthält er auch die gesundheitsfördernden Senföle, welche gegen Bakterien wirken, freie Radikale neutralisieren und das Immunsystem stärken.

Der Chinakohl sollte nie bei Zimmertemperatur gelagert werden, da er sehr rasch braune Stellen an den Blättern bekommen und verderben kann. Im Grunde genommen, kann der Chinakohl im Gemüsefach des Kühlschranks sehr gut gelagert werden.

Eisbergsalat: von April – Oktober.

Im Gegensatz zu einigen anderen Salaten ist er frei von Bitterstoffen. Auch wenn der Eisbergsalat in puncto Vitamine und Mineralien nicht mit vielen anderen Salaten mithalten kann, spricht sein geringer Kalorien für ihn. Der Eisbergsalat ist relativ gut im Kühlschrank haltbar. Er kann in einer Frischhaltefolie durchaus bis zu zwei Wochen im Gemüsefach aufbewahrt werden ohne dass die Blätter welk werden.

Eichblattsalat: von Mai – Oktober.

Der Eichblattsalat ist ein Verwandter des Kopfsalats und der Endivie, aus denen die Amerikaner diese optisch und kulinarisch interessante Version gezüchtet haben. Eichblattsalat schmeckt angenehm nussig und herzhafter als Kopfsalat, aber milder als Endivien. Frischen Eichblattsalat möglichst schnell verbrauchen. Zum Aufbewahren kann man ihn mit etwas Wasser besprühen, locker in Papier einwickeln und ins Gemüsefach des Kühlschranks legen. So hält er sich 2-3 Tage.

Endivien: von Mai – Dezember.

Dieser hat einen geringeren bitteren Geschmack und ist zudem etwas zarter. Endiviensalat verfügt über hohe Mengen an Mineralstoffen. Dank der zahlreich vorhandenen Vitamine und Nährstoffe ist die Endivie sehr gesund. Die dicken Blätter der Gemüsepflanze haben einen stark bitteren Geschmack. Geerntet wird Endivie bis in die späten Herbstmonate. Denn der Salat kann sogar Frost vertragen. Salat am besten bald nach dem Kauf zubereiten, denn er verliert schnell seine Nährstoffe.

Feldsalat: von Oktober – April.

Feldsalat ist wegen seines Vitamingehalts und seiner Mineralstoffe eine der nährstoffreichsten Salatsorten. Hauptsaison ist im Winter, er ist frostbeständig.  Ist besonders reich an Provitamin A wie zum Beispiel Beta-Carotin und an Vitamin C. Der Eisenanteil im Feldsalat ist höher als in anderen Salaten.

Im Gemüsefach des Kühlschranks ist Feldsalat wenige Tage lang haltbar. Dazu wird er angefeuchtet und in eine Plastiktüte mit Löchern gesteckt.  Inhaltsstoffe und Aroma gehen bei der Lagerung allerdings verloren und die Blätter welken schnell.

Fenchel: von Juni – November.

Fenchel hat einen anisartigen Geschmack, weshalb er nicht bei jedem beliebt ist. Für diesen Geschmack ist das ätherische Oleum Foenculi verantwortlich. Fenchel gilt als Gemüse mit vielseitigen Heilkräften. Schmeckt sowohl als Püree, gebraten als auch roh im Salat hervorragend. Fenchel hat einen hohen Gehalt an Vitamin A, B1, C und Folsäure. Die Knollen kann man bis zu 3 Wochen im Gemüsefach des Kühlschranks lagen. Das Grün des Fenchels ist auch ein tolles Gewürz für sämtliche Salate oder Suppen.

Gurke: von Juni – Oktober.

Gurken sind mit 95% Wassergehalt echte Flüssigkeitsbomben. Im Sommer können sie also durchaus ihren Beitrag zur Flüssigkeitsversorgung leisten. Die meisten Vitamine befinden sich in der Schale. Weiterhin enthalten Gurken bestimmte Enzyme, die Eiweiß spalten. Wird Fleisch mit Gurken verzehrt, wird es leichter verdaut. Gurken enthalten die Vitamine B1, B5, B7 und Vitamin C.                                                                                                                                      Gurken gehören nicht für längere Zeit in den Kühlschrank. Maximal vier Tage kann man sie im Gemüsefach aufbewahren. Auf keinen Fall dürfen Sie frische Gurken zusammen mit Melonen, Tomaten sowie reifen Äpfeln und Birnen lagern, das führt zum besonders schnellen Verderb!

Grünkohl: von Oktober- Februar-März

Das klassische Wintergemüse enthält nach dem ersten Frost durch den Abbau von Stärke zu Zucker einen typischen würzig-süßlichen Geschmack. Lagertemperatur: 0 Grad Celsius bis 1 Grad Celsius.

Karotten: Vom Mai-Januar.

Es gibt sie fast das ganze Jahr über. Die Möhren Saison fängt mit den Bundmöhren an, später kommen die ersten dickeren Möhren ohne Laub und schließlich die Lagermöhren. Karotten sind reich an Carotin und Kalium. Für eine möglichst lange Haltbarkeit sollte man bei Bundmöhren vorher das grüne Kraut abschneiden. Außerdem sollte die Plastikverpackung entfernt oder zumindest geöffnet werden. Karotten kann man im Gemüsefach des Kühlschranks lagern.

Knoblauch: Wird von Juni-September geerntet. Getrocknetes Knoblauch enthält man das ganze Jahr  über.

Knoblauch stärkt die Abwehrkräfte, hält das Blut flüssig, fördert die Durchblutung und schütz somit vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Außerdem ist Knoblauch ein natürliches Antibiotikum, denn er ist in der Lage Mikroben abzutöten und hilft so bei Fieber, Erkältung und Husten.  Frischer Knoblauch sollte nicht länger als zwei Wochen im Gemüsefach des Kühlschranks liegen. Wärme lässt die Triebe sprießen. Rosa Knoblauch hat ein feines Aroma.

Kohlrabi: von Mai – November.

Vielseitig in der Küche verwendbar. Egal ob roh oder als Püree, Suppe, Auflauf oder Beilage – der Kohlrabi bietet viele Vitamine und sollte daher in keiner deutschen Küche fehlen. Frische Kohlrabiknollen bestehen zu über 90 % aus Wasser. Das gesunde Gemüse besitzt aber auch viele Mineralstoffe wie Kalium, Calcium Phosfor, Magnesium  und Eisen sowie die Vitamine C, Carotin, Niacin sowie B-Vitamine.   Nach dem Entfernen der grünen Blätter, den Kohlrabi in ein feuchtes Tuch wickeln und ins Gemüsefach des Kühlschranks legen. So hält sich der Kohlrabi bis zu 2 Wochen. Ohne Tuch im Kühlschrank bleiben sie 2 bis 6 Tage frisch.

Kürbis: Von August- Mitte November.

Kürbisse sind eigentlich kein Gemüse, sondern Beerenfrüchte. Kürbis ist reich an Vitaminen, Carotin, Kalium, Zink. Kürbis kühl und trocken lagern. Ist ein Kürbis schon angeschnitten, sollten Sie ihn in Folie einwickeln. Dann lässt er sich noch zwei Tage im Kühlschrank lagern. Kürbis kann man einfrieren.  Kürbis teilen, Kerne und Kerngehäuse entfernen, Schale entfernen (Hokkaido ist die einzige Sorte, die mit Schale gegessen werden darf ), Fruchtfleisch in Stücke schneiden oder reiben. In Gefrierbeutel luftdicht verpacken.

Lauchzwiebel: Lauch ist ganzjährig verfügbar.

Lauch, oder auch Porree genannt, ist eine zweijährige krautige Pflanze. Sie gehört zur Familie der Liliengewächse. Porree besitzt keine Zwiebel sondern eine Knolle. Sommer-Lauch hat einen langen weißen Stängel mit hellgrünem Laub. Der Winter-Lauch hat einen kurzen weißen Stängel mit dunkelgrünem Laub. Lauch ist im Gemüsefach des Kühlschrankes ca. fünf Tage haltbar.                Blanchiert lässt sich Lauch etwa sechs bis acht Monate einfrieren.

Lolo Rosso: Von Mai-Dezember.

Charakteristisch ist die grüne bis rötliche Farbe der gekrausten Blätter. Der Lollo Rosso hält im Kühlschrank bis zu drei Tage. Optimaler Weise wird er, bei nicht zu viel Feuchtigkeit, im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert.

Mangold: Ein leckeres Blattgemüse hat nur kurz Saison von Juni bis August.

Das Blattgemüse ist im Mittelmeerraum und in Vorderasien beheimatet. In Deutschland wird es nahezu gar nicht angebaut. In Südeuropa allerdings ist Mangold  als Gartengemüse sehr beliebt. Die Blätter  sollten knackig und frisch aussehen.  Der Stängel sollte nicht fleckig oder dunkel verfärbt sein. Gemüse ist nicht sehr lange haltbar. Am besten kaufen Sie nur nach Bedarf ein und verbrauchen ihn dann sofort. Sollte das einmal nicht möglich sein, können Sie Mangold in ein feuchtes Tuch einschlagen oder in eine Tüte geben und maximal einen bis zwei Tage im Gemüsefach ihres Kühlschranks aufbewahren.

Meerrettich: Die Hauptsaison dauert für frischen Meerrettich in der Küche von November bis Februar.

Vitamin C Gehalt ist doppelt so hoch als in de, der Zitrone. Am besten verpackt ihr die angeschnittene Meerrettichwurzel in Frischhaltefolie und legt diese ins Gemüsefach Ihres Kühlschranks – in der Regel halten sich die Wurzelreste so bis zu zwei Wochen frisch. Im Ganzen bleibt gewaschener Meerrettich im Kühlschrank sogar bis zu mindestens vier Wochen knackig.

Paprika: Von Juni-November.

Ob gelbe-rote Spitzpaprika oder Kaliforninsche, Paprika ist eine wahre Vitamin C Bombe. In den Schoten stecken auch viele andere wichtige Nährstoffe wie Beta-Carotin, Folsäure, Kalium, Magnesium, Eisen und Kalzium. Paprika nicht im Kühlschrank lagert! Nach dem Einkauf sollten Paprika an einem kühlen Ort ohne direktes Sonnenlicht aufbewahrt werden. Am besten eignet sich ein Schrank. Die Temperatur sollte aber nicht zu niedrig sein.

Pastinaken: Von Oktober-März

Das Wurzelgemüse enthält Folsäure und Vitamin E. Sehr lecker als Beilage im Backofen gebacken mit Olivenöl oder als Chips in der Pfanne, als Püree aber auch in der Suppe und im Kuchen schmeckt sie wunderbar. Pastinaken lassen sich gut im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. Am besten aus der Verpackung nehmen und ein leichtes Tuch drüber legen. Pastinaken hat ein leicht süßlichen Geschmack.

Petersilienwurzel: Gehört zu den Wintergemüsesorten. Von Oktober-Februar.

In ein feuchtes Tuch gewickelt hält sich Petersilienwurzel im Gemüsefach des Kühlschranks gut bis zu etwas 1 Woche . Petersilienwurzel enthält Vitamin C, Eiweiß, Kalzium und kann als Cremesuppe, Püree, im Ofen gebacken zubereitet werden. Petersilienwurzeln schmecken intensiv-würzig, dennoch fein.

Rettich: Von Mai-Januar

Rettich enthält viel Vitamin C, Folsäure und Kalium. Wird gerne als Rohkost verzehrt. kann  in ein feuchtes Tuch gewickelt etwa zwei Wochen lang gelagert werden. Die runden schwarzen Wintersorten halten bei guten Lagerbedingungen sogar einige Monate. Entfernt vor der Lagerung immer das Laub.

Rhabarber: Von April-Juli.

Botanisch gesehen ein Gemüse, der herb-säuerlich schmeckt und vielseitig in der Küche verwendbar ist. Nicht nur leckere Kuchen oder Kompott kann man daraus machen, sondern auch Chutneys. Rhabarber schmeckt zwar wunderbar, ist aber nur sehr schlecht zu lagern. Wenn der Rhabarber nicht sofort verarbeitet werden kann, sollte er immer in ein feuchtes Tuch eingewickelt werden. Danach sollte er unbedingt im Kühlschrank gelagert werden. Wenn der Rhabarber nicht im Kühlschrank gelagert wird,  kann er sehr rasch faulen und verderben. Rhabarber eignet sich wunderbar zum Einfrieren, allerdings muss auch hier auf sachgemäße Verwendung geachtet werden. Bevor der Rhabarber eingefroren werden kann, muss er immer blanchiert oder gekocht werden.                             Rhabarber enthält Kalium, Vitamin C, Vitamin K.

Romana Salat ( auch Römersalat ): Von Mai-November.

Römischer Salat lässt sich ein paar Tage lang im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. Die Salatherzen schmecken etwas milder und süßer, die äußeren Blätter weisen einen feinherben Geschmack auf.

Rosenkohl: von September- März.

Sehr nährstoff- und vitaminreiches Herbst und Wintergemüse. Die kleinen Kohl-Triebknospen sind im Gemüsefach des Kühlschranks wenige Tage haltbar. Zur Zubereitung lose Blättchen entfernen, die Enden stutzen und kreuzförmig einschneiden. Rosenkohl ist gegart, gebraten, gedünstet eine geschmacksintensive Beilage.

Rote Beete: Geerntet wurde die Rote Bete ursprünglich ab Oktober bis März, galt daher als reines Wintergemüse.

Dank der modernen Lagerungsmöglichkeiten hat sie heute so gut wie ganzjährig Saison. Die Rote Bete ist ein gut schmeckendes aromatisches Gemüse, zudem sehr nahrhaft, reich an Mineralstoffen wie Eisen und Vitaminen und daher sehr gesund. Ob roh oder gebacken, eignet sich die Rote Bete für sehr viele unterschiedliche Zubereitungsarten und Rezepte. Aus frischer Rote Beten kann ein gesunder Rohkostsalat samt Blätter zubereitet werden. Rote Bete könnt ihr für zwei bis drei Wochen  im Kühlschrank lagern. Allerdings musst ihr die Knollen dafür vorher in Zeitungspapier einwickeln werden, damit sie nicht austrocknen.

Wenn Sie Rote Beete einfrieren möchten, ist es empfehlenswert vorher, die Rote Bete in einer kleinen Menge Wasser ca. 20 Minuten zu dünsten. Danach Schale entfernen, anschließend die Knollen je nach Belieben klein schneiden und in Gefrierbeutel geben.

Rotkohl: Frischen Rotkohl kann man das ganze Jahr über kaufen. Trotzdem startet die Hauptsaison für Rotkohl im Herbst, von September bis November.

Enthält Vitamin C und hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen, die dem Rotkohl seine typische Farbe und jede Menge gesundheitlichen Nutzen geben: sogenannte Radikalenfänger wie Bioflavonoide, Chlorophyll, Indole und Phenole. Frischer Rotkohl hält sich im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu 3 Wochen.

Rucola: Von Mai-November

bleibt in einem perforierten Plastikbeutel länger frisch. Salat gehört in das Gemüsefach des Kühlschranks. Im feuchten Küchenpapier eingewickelt 2-3 Tage lagerbar. Grundsätzlich gilt: Je zarter und feiner die Blätter, desto kürzer lässt sich ein Salat lagern.

Schwarzwurzel: von Oktober bis April.

Schwarzwurzel enthält Vitamin E und Ballaststoffe und ist mit Topinambur verwand. Unter der schwärzlichen Hülle verbirgt sich eine weiße Wurzel, die leicht nussig schmeckt. Schwarzwurzel nennt man auch Winterspargel. Beim schälen lieber Gummihandschuhe tragen, da der milchige Saft Flecken hinterlässt.  Ein paar Tage überstehen die Schwarzwurzeln im Gemüsefach des Kühlschranks problemlos. Frische Schwarzwurzeln sind fest, sie sollten beim Kauf unverletzt sein.

Sellerie: Knollensellerie im Juli bis Dezember (danach Lagerung), Stangensellerie von Juni bis Oktober ( verträgt keinen Frost ).

Sellerie ist in der Küche vielseitig einsetzbar. Eine wunderbare Beilage zum Fleisch. Der Sellerie erhält seinen kräftig, würzigen Geschmack. Die Blätter und Stängel finden sich vor allem als Gewürz von Suppen, Saucen und Salaten wieder. Am besten dunkel und kühl lagern. Sellerie soll immer  getrennt von Birnen, Äpfeln und Avocados aufbewahrt werden, da diese Früchte ein Reifegas abgeben, das dazu beiträgt, daß der Sellerie schneller welk wird. Sellerie ist eine hervorragende Antioxidantienquelle un dsie enthält noch Vitamin C und Beta-Carotin.

Spargel: Von Ende April bis zum traditionellen Finale am 24. Juni, leider viel zu kurze Saison.

Spargel sollte man möglichst frisch zubereiten, denn er verliert rasch an Qualität. Für höchstens 1-2 Tage bleibt Spargel in einem feuchten Tuch im Kühlschrank knackig. Für eine längere Lagerung kann Spargel eingefroren werden. Dafür die Stangen waschen und eventuell schälen, aber nicht garen. Tiefgekühlt bleibt Spargel 8-12 Monate frisch. Für die Zubereitung kommt der gefrorene Spargel direkt ins heiße Wasser oder zum Gericht dazu. Spargel besteht zu circa 95 Prozent aus Wasser und liefert aufgrund dessen sehr wenig Energie, jedoch enthällt er genug Vitamine und Mineralstoffe.

Spinat: von März- Juni und September-November.

Man unterscheidet zwischen zartem Früh und Sommerspinat der von März bis Juni Saison hat und auch als Salat eignet und Herbs-Winterspinat von September bis November ernte hat und im Geschmack kräftiger ist. Spinat kann man nach kurzem Blanchieren eingefroren werden. Spinat sollte schnell verarbeitet, verzehrt und nicht lange aufbewahrt werden.  Im Kühlschrank kann er im Gemüsefach zwei Tage gelagert werden. Spinat ist reich an Vitamin C, Vitamine der B Gruppen, an Mineralstoffen wie Mahnesium, Kalzium, Kalium und Eisen.

Süßkartoffeln: Das ganze Jahr über geerntet.

Die wärme liebende Süßkartoffel ist in Mittel-Südamerika, Italien, Spanien und Portugal beheimatet. Süßkartoffeln sehen zwar aus wie die herkömmliche Kartoffeln und man kann sie genauso zubereiten, aber botanisch gesehen sind sie nicht mal entfernt Verwandt miteinander, sondern gehören zu den Windengewächsen. Ihre Farbe variiert je nach Sorte: Es gibt Süßkartoffeln mit gelblicher, orangefarbener oder tiefroter Schale, ihr Fruchtfleisch kann fast weiß bis gelblich, orangerot oder lachsfarben sein. Die weiße Süßkartoffeln ( Fruchtfleisch ist weiß )sind vom Geschmack her nicht so süß und nicht so intensiv, wie die Orangene.

Süßkartoffel ist reich an Vitamin E, C und hat einen hohen Gehalt an Betakarotin.

Am besten kann man sie in einem dunklen, kühlen Raum lagern.

Tomaten: Von Juni-November.

Tomaten sind Nachtschattengewächse, rot, rund und sehr gesund. Dieser Pflanzenfarbstoff, der für die rote Farbe verantwortlich ist, wirkt als starkes Antioxidans. Der Stoff Lykopin wird leichter aufgenommen, wenn man ihn mit z.B. Olivenöl oder Oliven (hoher Fettgehalt) konsumiert .  Tomaten sollten nicht im Kühlschrank, sondern bei Raumtemperatur gelagert werden.

Topinambur: Von Oktober bis Mai.

Topinambur auch Erdbirne genannt ist die Kartoffel der Diabetiker. Sie sieht so aus wie ein Kartoffel, der Geschmack ist leicht nussig bis süßlich. Sie sättigt ist kohlenhydratarm und hat einen hohen Ballaststoffgehalt. Sie ist keine Stärke sondern enthält Inulin ( Präbiotika ) und ist reich an Kalium, Eisen, Vitamin C.

Topinambur hält sich in einem kühlen Keller viele Wochen und sogar Monate lang frisch. Im Kühlschrank jedoch verlieren die Knollen ziemlich schnell an Aroma und Nährstoffen. Kauft  darum nur so viel davon ein, wie ihr in etwa 1-2 Wochen verbraucht und gibt  Topinambur ungewaschen ins Gemüsefach des Kühlschranks. Darüber ein leicht feuchtes, aber nicht nasses Küchentuch legen, damit das Gemüse nicht austrocknet oder schimmelt.

Einfrieren: Topinambur waschen, schälen und in Stifte, Würfel oder Scheiben schneiden. Kurz in kochendem Salzwasser blanchieren, in einem Sieb gut abtropfen lassen und in Gefrierbeutel oder -dosen füllen.

Zucchini: Von Juni-November.

Die Zucchini ist nicht nur kalorienarm, sondern auch gesundheitsfördernd. Enthält Vitamin C, Vitamin A, Vitamin B. Das grüne Gemüse aus der Familie der Kürbisgewächse ist eigentlich eine fleischige Beerenfrucht. Am besten wird das Gemüse leicht gekühlt gelagert, damit es seine Vitamine nicht verliert. Im Gemüsefach bei sieben bis zehn Grad Celsius kann die Zucchini mehrere Wochen lang bleiben, ohne zu schimmeln. Egal ob roh, gebraten, gegrillt oder gekocht: die Zucchini ist immer eine gute Wahl.

Zwiebeln: Das ganze Jahr über erhältlich.

Zwiebeln haben einen hohen Wasseranteil, kaum Fett und somit einen geringen Kaloriengehalt. Sie liefern unterschiedliche Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin C und Vitamin der B Gruppe. Außerdem enthalten sie ein schwefelhaltiges ätherisches Öl, das für den typischen Geschmack und auch die tränenden Augen bei ihrer Zubereitung verantwortlich ist. Zwiebeln müssen luftig, trocken und dunkel gelagert werden, so können sie für mehrere Monate aufbewahrt werden. Keinesfalls  sollten man sie in Folie bzw. Plastik gewickelt lagern.

Frühlings- oder Lauchzwiebel sind die Frühjahrsboten und haben ab März Saison.

Frühlingszwiebel ob für sich allein oder in Salaten, in Sausen oder in Fleisch und Gemüsegerichten sind immer ein Genuss und geben den richtigen Geschmack. Sie werden im Kühlschrank im Gemüsefach aufgehoben und halten sich dort vier bis fünf Tage.

Weiß-Spitzkohl: Das ganze Jahr über erhältlich.

Alle Kohlsorten sind gesund. Sie enthalten reichlich Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe, aber kaum Kalorien. Weißkohl kann sehr schwer im Magen liegen und Bauchschmerzen verursachen, vor allem, wenn man zu viel davon roh isst. Er eignet sich aber sehr gut zum Kochen und Braten.

Spitzkohl ist etwas bekömmlicher, denn er enthält weniger blähende Stoffe.

Wirsing: gehört zu den Gemüsearten, die das ganze Jahr über erhältlich sind.

Der erste Wirsingkohl des Jahres heißt Adventswirsing und wird schon im April geerntet. Frühwirsing und Sommerwirsing kommen ab Juni auf den Markt, die Ernte von Herbstwirsing startet im August und dauert je nach Wetter und Region bis in den Februar.

Eine besondere Bedeutung bekommt der Kohl als Vitaminlieferant daher vor allem im Winter. Wirsing enthält Vitamin E, Vitamin C, Kalium, Eiweiß, Phosphor, Mangan. Die Kohlvariante schmeckt würzig mit einem eher milden Kohlaroma. Wirsing lässt sich vielseitig in der Küche verwenden. Im Kühlschrank im Gemüsefach 3-5 Tage haltbar

 

Saisonkalender Obst

 

Apfel: Von September- Mai.

Vielseitig in der Küche einsetzbar. Apfel enthält 30 Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente leider aber auch viele Fruchtzucker.

Aprikosen: Von Juni-September.

Aprikosen enthalten viel B1 und B2 Vitamine und Vitamin C. Reife Aprikosen erkennt man an einerkräftig orange-gelb gefärbten Haut. Drückt man die Frucht sanft mit dem Daumen, gibt das Fruchtfleisch leicht nach. Bei solch reifen Früchten kann man auch den Stein leicht von der Frucht lösen.

Birnen: Von August-Januar.

Birnen enthalten weniger Fruchtsäure als Äpfel. Sie schmecken angenehm süß. Die Birne enthält nicht nur Vitamin C, sondern auch B Vitamine, Magnesium, Kalium, Kalzium, Zink und Jod.

Brombeeren: Von August bis je nach Wetterlage bis mitte Oktober

Brombeeren enthalten viel Vitamin C, die Mineralstoffe Kalium, Eisen und Calcium, reichlich Ballaststoffe und wenig Fruchtzucker.

Erdbeeren: Von Mai – Anfang August.

Erdbeeren enthalten Vitamine B1 und B2, Vitamine C, sowie die Mineralstoffe Kalzium, Kalium, viel Eisen und Magnesium.

Heidelbeeren: von Juli- Ende August

Sie sind kleine Vitaminbomben und haben eine entzündungshemmenden Wirkung.

Himbeeren: Von Juni – Oktober.

Himbeeren stecken voller gesunder Inhaltsstoffe und besitzen zugleich kaum Kalorien. Sie enthalten viel Vitamin C und Eisen. Die rot-rosa Früchte unterstützen die Blutreinigung und Blutbildung.

Honigmelone: Hauptsaison ist im Sommer.

Sie kommen hauptsächlich aus folgenden Ländern: Spanien, Ungarn, Türkei und Griechenland. Melonen gehören allgemein zur Familie der Kürbisgewächse. Botanisch ist eine Melone somit eine Beere. Wie alle Melonenarten hat sie einen hohen Wasseranteil. In Honigmelone sind Vitamine und Mineralstoffe reichlich vertreten.

Johannisbeeren: von Juni- Ende August

Rote Johannisbeeren schmecken säuerlich bis sauer; schwarze Johannisbeeren haben weniger Säure. Johannisbeeren haben hohe Vitamin C Gehalt.

Kirschen: von Juni bis August ist die Zeit der Kirchsernte

Die Kirsche enthält zahlreiche Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor und Eisen. Auch enthält sie die Vitamine B1, B2, B6 und Viramin C.

Nektarinen: von Juni- Oktober

Nektarine besitzt einen hohen Kaliumgehalt.

Pfirsiche: von Juni – September

Sie enthalten Vitamin C, Kalium, Magnesium.  Pfirsiche können für kurze Zeit im Kühlschrank aufbewahrt werden, sollten jedoch rasch verbraucht werden.

Pflaumen: von Juli – September

Pflaumen und Zwetschgen gehören zu den Obstsorten, die nicht nachreifen. Wählt  beim Einkauf nur gut ausgereifte Früchte. Pflaumen enthalten Vitamine wie Vitamin E und Vitamin C, Mineralien und sie helfen auch bei Verstopfung.

Stachelbeeren: von Juni – Ende August

Sie enthalten reichlich Vitamin C, aber auch verschiedene B-Vitamine, Beta-Carotin sowie Vitamin E.

Wassermelone: von Juli-Oktober

Sie kommen hauptsächlich aus folgenden Ländern: Spanien, Ungarn, Türkei und Griechenland. Melonen gehören allgemein zur Familie der Kürbisgewächse.

Weintrauben: von August-Dezember

In Weintrauben stecken viele gesunde Inhaltsstoffe aber auch viele Fruchtzucker. Rote Trauben haben bessere Nähwerte als weiße. In der Haut der Trauben findet sich der antioxidativ wirkende Pflanzenstoff Resveratrol. Trauben reifen nicht nach, deswegen solltet darauf achten, reife, saftige Trauben zu kaufen!

 

Zwetschgen: von Juli-Oktober

Zwetschgen sind Unterart der Pflaume, kleiner, säuerlicher und nicht so rund. Zwetschgen sind voll mit Kalium, Kupfer, Eisen und Zink.

 

 

 

 

 

 

 

 

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